Weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes endet am 15. Juni

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Bundesaußenminister Heiko Maas kündigt an, dass ab dem 15. Juni die Reisewarnungen für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, das Vereinigte Königreich sowie Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden.

Maas betonte, dass man sich trotz Grenzöffnungen nicht in falscher Sicherheit wiegen solle. Die Pandemie sei noch nicht vorbei. Es komme nun auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an: „Jeder kann dazu beitragen, mit unserer wiedergewonnen Freiheit verantwortungsvoll umzugehen“, so Maas.

Man werden zu jedem Land die verfügbaren Informationen in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes veröffentlichen, damit Reisende sich für eine Reise entscheiden können oder dagegen. Berücksichtigt wird insbesondere, wie sich die jeweilige Lage vor Ort entwickelt. Der Minister wies auch darauf hin, dass eine Abholung deutscher Staatsangehöriger durch die Bundesregierung während einer möglicherweise im Ausland verhängten Quarantäne ausgeschlossen bleibt: „Eine zweite Rückholaktion wird es nicht geben!“

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Erstmals in seiner Geschichte hatte das Auswärtige Amt am 17. März 2020 eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen. Grund hierfür war der stark eingeschränkte internationale Luft- und Reiseverkehr sowie die Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen, die viele Länder anlässlich der Ausbreitung von Covid-19 erlassen haben.

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