StartCrucero PLUSSchwedentrip in wirren Zeiten

Schwedentrip in wirren Zeiten

Es sind besondere Herbstferien in Deutschland. Die Corona-Fallzahlen steigen, zwischen den Bundesländern gibt es teilweise sogenannte Beherbergungsverbote. Da kann eine Kreuzfahrt eine willkommene Abwechslung zu der tristen Pandemiezeit sein. Crucero reiste mit der MS Europa 2 von Hapag-Lloyd Cruises ab Hamburg nach Schweden.

Lesezeit 9 Minuten

Eine kleine Schlange hat sich vor dem Cruise-Terminal in Hamburg-Altona gebildet. Einige Gäste warten schon ein paar Minuten vor dem Beginn der Einschiffungszeit zum Boarding der MS Europa 2. Fünfzehn Minuten vor dem im Programm angekündigten Start des Check-in geht es los und keine zehn Minuten später sind wir an Bord auf unserer Kabine.
Wobei Hapag-Lloyd auf der MS Europa 2 nur von Suiten spricht. Und das ist gerechtfertigt. 28 Quadratmeter misst die kleinste Kabinengröße. Dazu verfügen alle Suiten noch über einen Balkon von mindestens sieben Quadratmetern Größe. Mehr als ausreichend Platz also.
In unserer Ocean Suite beeindruckt vor allem das Badezimmer mit Whirlpool-Badewanne, Walk-In-Regendusche und zwei Waschbecken. Der Schrankraum würde locker auch für eine Weltreise reichen. Schlaf- und Wohnbereich sind elegant-modern mit deutschen Designermöbeln gestaltet.
Alles wird 1A in Schuss gehalten. Als wir uns später auf der Reise über die laute Kapitänsdurchsage des Badezimmerlautsprechers wundern, werden am gleichen Tag nacheinander drei Handwerker aus verschiedenen Abteilungen in der Suite vorstellig.
Dabei hatten wir den Fehler gar nicht an die Rezeption weitergegeben. Vermutlich hat das Housekeeping eine Durchsage mitbekommen, während sie die Kabine auf Vordermann brachten.
Noch während wir uns in der Kabine umschauen, wird auch schon das Gepäck geliefert und die Kabinenstewardess schaut mit Champagner und Kaviarappetizern vorbei. Ein sehr gelungener Einstieg in unsere Neun-Nächte-Reise in die Ostsee.

REISEWARNUNGEN STEHEN IM RAUM

Die Route ist mit Stationen in Schweden und Kopenhagen geplant. Wobei je nach Stand der Reisewarnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Änderungen im Fahrplan gerechnet werden muss.
Schon vor der Reise wird der Halt in Kopenhagen, das als Risikogebiet durch das RKI geführt wird, durch einen Stopp im schwedischen Kalmar ersetzt.
Gebannt haben wir bis zur Abfahrt die beinahe täglichen Aktualisierungen der
Risikogebiete verfolgt und gehofft, dass Schweden nicht auch als Gefahrengebiet auftaucht. Das bleibt so bis zu Beginn der Reise und so gehen wir mit dem obligatorischen Corona-Test beruhigt an Bord.

HAPAG-LLOYD CRUISES JETZT SCHWESTER VON TUI CRUISE

Nach der im Sommer 2020 durchgeführten Integration von Hapag-Lloyd Cruises in das Joint Venture zwischen TUI Cruises und Royal Caribbean, gibt es auch in der Organisation an Bord eine erste Änderung. Neben Hotel-Manager und Kreuzfahrtdirektor gibt es nun zusätzlich noch die Position eines Generalmanage…

Feedback

Senden Sie eine E-Mail an: redaktion@crucero-magazin.de