Odyssey of the Seas startet in Israel – für geimpfte Passagiere

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Royal Caribbean International hat kurz nach der Überführung der Odyssey of the Seas von der Papenburger Meyer Werft zur Nordsee verkündet, dass das letzte Schiff der Quantum-Ultra-Klasse nicht, wie ursprünglich geplant, ab Civitavecchia die ersten Kreuzfahrten unternimmt, sondern ab Haifa (Israel). Von dort aus stehen ab Mai Touren ausschließlich für geimpfte Israelis  zwischen drei und sieben Nächten zu den griechischen Inseln und nach Zypern an.

Angelaufen werden sollen Rhodos, Santorini, Mykonos und Athen in Griechenland sowie Limassol auf Zypern. Laut Royal Caribbean International sollen die ersten Reisen mit der Odyssey of the Seas nur für Israelis buchbar sein. Crew-Mitglieder und alle Passagiere über 16 Jahren müssen gegen das Coronavirus geimpft sein. Wie lange der Neubau in Israel stationiert werden soll, dazu machte die Reederei keine Angaben.

Außerhalb Israels ist die Odyssey of the Seas erst wieder ab November 2021 buchbar.

Premierminister: Ausdruck von Vertrauen in die Politik

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In Israel haben bereits mehr als 50 Prozent der Bevölkerung zumindest die erste Impfdosis gegen Corona erhalten. Mehr als 36 Prozent der Bürger sind vollständig geimpft. Premierminister Benjamin Netanyahu sagte in der Pressemitteilung der Kreuzfahrt-Reederei, er sei stolz darauf, dass Dank der Millionen Impfstoffdosen, die Israel bereitgestellt habe, das Land das erste der Welt sein werde, wo das neue Flaggschiff von Royal Caribbean erstmalig eingesetzt werde. „Die Entscheidung von Royal Caribbean, nach Israel zu kommen, ist ein bedeutender Ausdruck des Vertrauens in unsere Politik.“ Das sein ein wichtiger wirtschaftlicher und touristischer Moment für den Staat Israel, so Netanyahu.

Bisher haben mit Saga Cruises und Crystal Cruises zwei Kreuzfahrtunternehmen angekündigt, nur gegen das Coronavirus geimpfte Passagiere an Bord zu nehmen. Experten erwarten diese Voraussetzungen für die deutschen Anbieter TUI Cruises, Hapag-Lloyd Cruises und AIDA Cruises vorerst nicht. Durch den vergleichsweise langsamen Impffortschritt in Deutschland würden sich die Reedereien selbst ihrer Kunden berauben. 

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