Norwegian Cruise Line erwirkt einstweilige Verfügung in Florida — Impfpflicht für Reisende bestätigt

Ein Gericht in Flo­ri­da hat bestä­tigt, dass Nor­we­gi­an Crui­se Line (NCL) sowie Ocea­nia Crui­ses und Regent Seven Seas Crui­ses vor dem Ein­schif­fen einen Nach­weis über den Impf­sta­tus der Gäs­te ver­lan­gen kön­nen.
Flo­ri­das repu­bli­ka­ni­scher Gou­ver­neur DeS­an­tis hat im Mai ein Gesetz ver­ab­schie­den las­sen, das Unter­neh­men, die Kun­den zwin­gen, einen Impf­nach­weis zu erbrin­gen, mit Geld­stra­fen von bis zu 5.000 Dol­lar pro Ver­stoß belegt wer­den kön­nen. Nor­we­gi­an Crui­se Line Hol­dings hat Mit­te Juli dage­gen Kla­ge eingereicht.

NCL begrüß­te die Ent­schei­dung, die es erlaubt, mit 100 % voll­stän­dig geimpf­ten Gäs­ten und Besat­zungs­mit­glie­dern in See zu ste­chen. Das sei der sichers­te und umsich­tigs­te Weg, den Kreuz­fahrt­be­trieb inmit­ten die­ser glo­ba­len Pan­de­mie wie­der aufzunehmen.

Die ers­te Fahrt des Unter­neh­mens ab Flo­ri­da ist für den 15. August 2021 auf der Nor­we­gi­an Gem mit Abfahrt in Miami geplant.

Für deut­sche Rei­sen­de ist der­zeit eine Ein­rei­se in die USA zu tou­ris­ti­schen Zwe­cken nicht erlaubt. Es wird dis­ku­tiert, EU-Bür­ger nur mit dem Nach­weis einer voll­stän­di­gen Imp­fung ein­rei­sen zu las­sen. Ab wann das der Fall sein soll, ist noch unklar.

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