Nächster P&O‑Neubau: Arvia kommt Ende 2022

Die bri­ti­sche Car­ni­val-Mar­ke P&O Crui­ses hat den Namen für ihren zwei­ten Neu­bau nach der Iona bekannt gege­ben. Die Arvia soll Ende 2022 auf den Markt kom­men. Der Name bedeu­tet der Ree­de­rei zufol­ge „von der Küste“.

Das Schiff ent­steht auf der Mey­er Werft in Papen­burg und basiert auf der Heli­os-Bau­rei­he, zu der auch die AID­A­no­va und die Cos­ta Sme­ral­da gehö­ren. Auch die Arvia wird dem­entspre­chend voll­stän­dig mit Flüs­sig­erd­gas (LNG) betrie­ben. An Bord des 337 Meter lan­gen und 42 Meter brei­ten Schif­fes sol­len maxi­mal 5200 Pas­sa­gier Platz haben. P&O Crui­ses kon­zen­triert sich haupt­säch­lich auf den bri­ti­schen Markt, ist aber auch über eine deut­sche Nie­der­las­sung buchbar.

Vie­le Ele­men­te von AIDA und Cos­ta in ver­än­der­ter Form

Iona auf der Ems. Foto: Christoph Assies
Die Arvia wird ein Schwes­ter­schiff der Iona, die im ver­gan­ge­nen Jahr von der Mey­er Werft an P&O Crui­ses gelie­fert wur­de. Foto: Chris­toph Assies

Durch die Ver­wandt­schaft mit AID­A­no­va und Cos­ta Sme­ral­da erge­ben sich auch bei der Arvia bau­li­che Par­al­le­len. Was bei AIDA das Thea­tri­um und bei Cos­ta das Colos­seo ist, heißt auf den P&O‑Neubauten „The Glass House“, ein Atri­um über drei Decks, wo sich meh­re­re Bars und Loun­ges hin­ter boden­tie­fen Fens­tern ver­tei­len. Auch der von der AID­A­no­va bekann­te Beach Club fin­det sich auf der Arvia als „Sky Dome“ wieder.

Schwes­ter­schiff der Arvia war noch nicht mit Pas­sa­gie­ren unterwegs

Durch die Coro­na-Pan­de­mie und die welt­wei­ten Kreuz­fahrt-Beschrän­kun­gen war das Schwes­ter­schiff der Arvia, die Iona noch gar nicht mit Pas­sa­gie­ren im regu­lä­ren Betrieb unter­wegs. Das Schiff liegt der­zeit in Nor­we­gen auf, wo es eigent­lich sei­ne Pre­mie­ren­sai­son ver­brin­gen sollte. 

Wo die Arvia ein­ge­setzt wird, hat P&O Crui­ses noch nicht ver­öf­fent­licht. Mit dem Bau des Schif­fes soll nach Anga­ben der Mey­er Werft noch im ers­ten Halb­jahr 2021 begon­nen werden. 

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