MSC ändert CO2-Neutralitätsziele, emissionsfreier Schiffsbetrieb soll 2050 erreicht sein

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MSC Cruises und die im Aufbau befindliche MSC-Marke Explora Journeys haben sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen im Kreuzfahrtbetrieb bis 2050 zu eliminieren. Die Kreuzfahrtsparte der MSC Group unterzeichnete dazu den Aufruf der „Getting to Zero“-Koalition zur Beschleunigung der Dekarbonisierung in der Schifffahrt.

Die „Getting to Zero“-Koalition ist ein Bündnis von mehr als 150 Unternehmen aus den Bereichen Schifffahrt, Energie, Infrastruktur und Finanzen, das von Regierungen und staatlichen Stellen unterstützt wird. Die Koalition setzt sich dafür ein, bis zum Jahr 2030 kommerziell nutzbare emissionsfreie Hochseeschiffe mit emissionsfreien Kraftstoffen in Betrieb zu nehmen.

Mit Investitionen in Technik und Forschung will MSC Cruises dieses Ziel unterstützen. Das Unternehmen beteilige sich bereits an mehreren Forschungsprojekten, um Technologien und Kraftstoffe zu entwickeln, die das Potenzial haben, emissionsfreie Schiffe zu ermöglichen, heißt es von der MSC Group. Im Fokus stehe dabei Wasserstofftechnologie und Brennstoffzelleneinsatz.

Änderung der Neutralitätsziele durch Pandemie

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Kurz vor Beginn der Pandemie hatte MSC Cruises angekündigt, einen klimaneutralen Schiffsbetrieb durch den Kauf von CO2-Zertifikaten zu ermöglichen. Stichtag dazu sollte der 1. Januar 2020 sein. Konfrontiert mit den Folgen der Pandemie wurde dieses Vorhaben jedoch nicht weiterverfolgt.

Man habe nun beschlossen, sich auf Investitionen in Forschung und Entwicklung zu konzentrieren, um den eigenen CO2-Fußabdruck direkt zu reduzieren und damit bis 2050 einen Betrieb mit null Treibhausgasemissionen zu erreichen, teilte ein Sprecher von MSC dazu mit.

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