MS Fridtjof Nansen: Eis-Taufe auf 78˚nördlicher Breite

Hur­tig­ru­ten schreibt mit der Tau­fe des Hybrid-Expe­di­ti­ons­schiff MS Fri­dt­jof Nan­sen Geschich­te an dem Ort, an dem die Expe­di­ti­ons­schiff­fahrt 1896 begann. Anstel­le der tra­di­tio­nel­len Cham­pa­gner­fla­sche tauf­ten die Patin­nen Hil­de Fålun Strøm und Sun­ni­va Sør­by MS Fri­dt­jof Nan­sen mit einem Stück Eis.

Die bei­den Polar­bot­schaf­te­rin­nen, die im Win­ter 2019/2020 als ers­te Frau­en allein in der Natur des ark­ti­schen Spitz­ber­gens über­win­ter­ten, seg­ne­ten das Schiff mit den Wor­ten: „Es ist nicht unse­re Absicht, den typi­schen Cham­pa­gner zu ver­schmä­hen, aber schon jetzt sollst du einen Ein­druck dei­ner zukünf­ti­gen Hei­mat bekom­men. Denn für das Eis bist du gebaut, im Eis wirst du den größ­ten Teil dei­nes Lebens blei­ben, und im Eis wirst du dei­ne Auf­ga­ben erfüllen“.

Hurtigruten Group CEO Daniel Skjeldam with MS Fridjof Nansen's godmothers - Hilde Fålun Strøm and Sunniva Sorby, Foto: © Espen Mills
Hur­tig­ru­ten Group CEO Dani­el Skjel­dam with MS Fri­d­jof Nansen’s god­mo­thers — Hil­de Fålun Strøm and Sun­ni­va Sor­by, Foto: © Espen Mills
Eis-Taufe der MS Fridtjof Nansen, Foto © Kim Rormark
Eis-Tau­fe der MS Fri­dt­jof Nan­sen, Foto © Kim Rormark

Damit blei­ben die bei­den Patin­nen dem Ritu­al von Hur­tig­ru­ten Expe­di­ti­ons treu, das der Polar­held Roald Amund­sen begrün­det hat, als er 1917 sein Polar­schiff auf den Namen Maud taufte. 

Das tra­di­tio­nel­le Paten­ge­schenk wur­de durch eine gemein­sa­me Spen­de von Sør­by und Strøm für das Pro­jekt „Hearts in the Ice“ und der Hur­tig­ru­ten Stif­tung für loka­le Pro­jek­te ersetzt.

Um die Bedeu­tung von Spitz­ber­gen zu ehren, ist die Fri­dt­jof Nan­sen das ers­te Kreuz­fahrt­schiff, das jemals in Lon­gye­ar­by­en regis­triert wurde.

„Indem wir die­ses Schiff auf Spitz­ber­gen nach Fri­dt­jof Nan­sen benen­nen, zol­len wir ihm als Ent­de­cker und Wis­sen­schaft­ler sowie dem rei­chen ark­ti­schen Erbe von Hur­tig­ru­ten Expe­di­ti­ons Tri­but. Wir wür­di­gen auch unse­re lang­jäh­ri­gen Bezie­hun­gen mit der Gemein­de Sval­bard. Die­ses klei­ne, bat­te­rie­be­trie­be­ne Expe­di­ti­ons­schiff wird alle Gewäs­ser erfor­schen — und es wird dies mit Stolz tun und Sval­bard sein Zuhau­se nen­nen“, sagt Asta Las­se­sen, CEO von Hur­tig­ru­ten Expeditions.

Hur­tig­ru­ten Expe­di­ti­ons bie­tet ver­schie­de­ne Expe­di­ti­ons-See­rei­sen rund um Spitz­ber­gen sowie Expe­di­tio­nen in mehr als 30 Län­der und zu 250 Zie­len auf der gan­zen Welt. Die Ree­de­rei hat das Ange­bot gera­de um Rei­sen zu den Gala­pa­gos-Inseln und zu den west­afri­ka­ni­schen Archi­pe­len, der Bissa­gos-Inseln und Kap­ver­den erweitert.

Das Batterie-Hybridschiff MS Fridtjof Nansen legt zum ersten Mal in seinem neuen Heimathafen Longyearbyen auf Spitzbergen an. Foto © Hurtigruten Expeditions
Das Bat­te­rie-Hybrid­schiff MS Fri­dt­jof Nan­sen legt zum ers­ten Mal in sei­nem neu­en Hei­mat­ha­fen Lon­gye­ar­by­en auf Spitz­ber­gen an. Foto © Hur­tig­ru­ten Expeditions

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