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Die Verlockungen des Junker Jörg

Mit dem Flusskreuzfahrtschiff Junker Jörg von Dresden über Hamburg, durch den Nord-Ostsee-Kanal bis nach Kiel. Auch in Wittenberg wird Station gemacht, dort wo einst Junker Jörg noch Martin Luther hieß.

Lesezeit 7 Minuten

Eine Elbe-Reise hat es in sich. In malerischen Städten mit langer Geschichte wird angelegt. Berühmt ist das Elbe-Einzugsgebiet aber auch durch Erfinder, Schriftsteller und Künstler, durch prachtvolle Bauwerke und die Schönheit seiner Lage. „Wissen Sie, nach wem diese Brücke zu Vorwende-Zeiten benannt wurde?“, fragt ein unverkennbar sächsischer Mitpassagier rhetorisch in die Eincheck-Runde vor der Rezeption: „Nach dem Kommunisten Dimitroff, „aber jetzt heeßt se wieder so wie früher“. Sächsischer Humor zur Einstimmung. Die erste Nacht haben alle ausgeschlafen überstanden. „Ich hätte nicht gedacht“, so ein Gast überrascht, „dass das Wellengluckern an der Bordwand so schön einschläfernd wirkt“. Nach dem üppigen Frühstücksbüffet machen sich die JUNKER JÖRG-Fahrer auf zur Stadterkundung, entweder als geführte Gruppe oder privat mit Stadtplan bewaffnet, den jeder an der Rezeption erhält. Zusammen mit einem Willkommens-Händedruck von Kapitän und Betreiber Jan Harnisch aus Wittenberg und seinem Kapitäns-Kollegen Joachim Schramm aus Tangermünde sowie vom Hoteldirektor und dem Restaurantchef.

Elbflorenz von Canaletto
Einen halben Tag und eine ganze Nacht lang Zeit hat man hier. Angefangen bei der Frauenkirche, dem brechend vollen Wiederaufbau-Wunder. Kirchenhelfer geben bereitwillig Auskunft, zum Beispiel dass die Kuppel unglaubliche 10.000 Tonnen wiegt. Abgesehen von der elfjährigen Bauzeit und einem Spendenregen aus aller Welt in Höhe von 100 Millionen Euro. Auf dem Programm danach stehen die schönsten kulturellen Wahrzeichen aus der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten: Semperoper und Zwinger, das Neue Grüne Gewölbe im Schloss, die Brühlsche Terrasse und das Albertinum. Aber auch das Verkehrsmuseum am Neumarkt im Johanneum, das außen mit den Kacheln des „Fürstenzuges“ geschmückt ist, lohnt einen Besuch.

Am frühen Nachmittag lässt Kapitän Joachim Schramm auf der Brücke 1800 „Deutz-Pferde“ erzittern. Nach einem furiosen Drehmanöver vor der Brühlschen Terrasse, dem Balkon Dresdens, passiert JUNKER JÖRG die Schokoladenseite der sächsischen Landeshaup…

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