2022 wird die Kreuzfahrt wieder mit den Hamburg Cruise Days gefeiert

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Nach der coronabedingten Pause steht jetzt wieder ein Termin für die Hamburg Cruise Days fest. Vom 19. bis zum 21. August 2022 wird der Hafen der Elbmetropole wieder ganz im Zeichen der Kreuzfahrt stehen.

Die letzten Hamburg Cruise Days im Jahr 2019 zählten nach Angaben der Veranstalter rund 500.000 Besucher. „Die Hafenkante als maritime Flaniermeile, kulinarische Highlights, ausgesuchtes Entertainment und natürlich die Schiffe als die eigentlichen Stars: Dies alles kehrt nun an die Elbe zurück – ein deutliches Signal auch für den Neustart des Kreuzfahrthafens Hamburg“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Es gehe bei den Cruise Days nicht nur um ein immer wieder faszinierendes Event mit spektakulären Bildern, sondern auch zentral darum, „die Innovationskraft in dieser maritimen Branche zu stärken und so eine umweltverträgliche Weiterentwicklung des Kreuzfahrtsegments zu fördern“, sagt Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation.

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Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH betont, die Bedeutung für die Tourismusbranche. „Die Nachfrage von vielen Kreuzfahrtbegeisterten und von der Reiseindustrie nach den Hamburg Cruise Days ist hoch.“

Anzahl der Kreuzfahrtschiff für Auslaufparade steht noch nicht fest

Wie Katja Derow von Redroses Communications, die die Cruises Days mit der uba GmbH mit der Hamburg Tourismus GmbH veranstaltet, auf Nachfrage von Crucero sagte, stehe aktuell die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe für die traditionelle Auslaufparade noch nicht fest. „Normalerweise bereiten wir die Cruise Days zwei Jahre im Voraus vor, jetzt haben wir uns ein Wochenende für die Veranstaltung ausgesucht, wo schon einige Schiffe fest terminiert sind. Darüber hinaus sprechen wir aber auch noch mit weiteren Reedereien“, so Derow. Welche Kreuzfahrtschiffe zu den Cruise Days in Hamburg liegen, sagte Derow nicht, der Terminalbetreiber Cruise Gate Hamburg war bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Im Jahr 2019 lagen mit insgesamt zwölf Kreuzfahrtschiffen so viele, wie noch nie bei der Veranstaltung in Hamburg. Die Cruise-Days-Parade wurde von der AIDAperla angeführt. Außerdem nahmen die Europa, die MSC Preziosa, die Mein Schiff 4 und der World Explorer an der Auslaufparade teil.

Den Veranstaltern zufolge laufen jetzt auch die weiteren Gespräche mit Sponsoren und Partnern auf Hochtouren. Darunter ist auch Lichtkünstler Michael Bartz, der bereits in den vergangenen Eventjahren im Hafen für das Lichtkunstwerk „Blue Port“ verantwortlich war. „Wir hoffen auch im kommenden Jahr auf die Unterstützung zahlreicher Sponsoren, allen voran der Reedereien, die mit ihren teilnehmenden Schiffen und der Präsentation an Land das Event maßgeblich bereichern“, so Veranstalter Uwe Bergmann von der uba GmbH. Mit den Cruise Days wollen die Macher nach eigenen Angaben auch Impulsgeber für Themen sein, die die Branche und die Stadt bewegen.

Veranstalter versprechen Sicherheit & Hygiene für Cruise Days 2022

Die Hamburg Cruise Days 2022 solle eine atmosphärische und zeitgemäße Veranstaltung sein, bei der Sicherheit und Hygiene gewährleistet werden solle, so die Veranstalter.

Die für dieses Jahr geplanten Cruise Days waren aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr auf 2022 verschoben worden. Wie die Veranstalter damals mitteilten, hätten zwei Gründe zur Verschiebung ins Jahr 2022 geführt. Demnach wurden die Hamburg Cruise Days in den vergangenen Jahren zu einem Großteil durch Sponsorengelder finanziert. Unter anderem trat AIDA Cruises als sogenannter Premium-Partner auf. Darüber hinaus engagierten sich Costa, TUI Cruises, Hapag-Lloyd Cruises, MSC Cruises und Nicko Cruises für die Großveranstaltung. In Gesprächen mit den potentiellen Partnern sei sehr deutlich geworden, dass die achte Auflage der Cruise Days in diesem Jahr durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie keine ausreichende finanzielle Basis hätten, hieß es in einer Pressemitteilung.

Hinzu komme, dass unter den gegebenen Voraussetzungen der Pandemie bei der Veranstaltung dieser Größenordnung die Durchführbarkeit nicht garantiert gewesen sei, woraus für die Veranstalter eine fehlende Planungssicherheit resultiere.

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